Keller darf kein Mülllager sein

(dpa). Im Keller verstauen viele Menschen gerne all die Gegenstände, die sie nicht täglich brauchen. Mieter müssen aber ein paar Regeln beachten: Nicht alles, was möglich ist, ist auch erlaubt. Grundsätzlich dürfen Mieter Kellerräume nur in dem Umfang nutzen, den der Vermieter zulässt. Das gilt sowohl für die zugeteilten Kellerparzellen als auch für die gemeinschaftlichen Räume wie Fahrradkeller, Waschräume oder Flure. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin.

Treibstoff und Gasbehälter sind problematisch

Die zur Wohnung gehörenden Kellerräume dienen grundsätzlich als Lagerraum. In der Regel dürfen aber nur Dinge aufbewahrt werden, die üblicherweise zum Wohngebrauch gerechnet .Gasbehälter und Treibstoff sind aus Brandschutzgründen etwa bedenklich, das Abstellen von sicherheitsgefährdenden Substanzen ist untersagt. Das können etwa hoch dosierte Mittel zur Schädlingsbekämpfung sein.

In den Gemeinschaftsräumen und -fluren des Kellers sind Mieter weit weniger frei. Diese Bereiche dürfen, falls es nicht explizit erlaubt ist, nicht als Lager genutzt werden – sondern nur zu den Zwecken, für die sie vorgesehen sind. Sperrmüll, Kartons oder alte Fahrräder dürfen nicht in Gemeinschaftsräumen gelagert werden. Das hat das Oberlandesgericht Karlsruhe festgehalten (Az.: 4 W 183/96).