Eindrücke von unseren Reisen

3ooKM Baustelle

Während Thomas sich den Bart kürzen lässt schreibe ich mal wieder den Bericht.

Heute sind es 300km zu fahren bis Phnom Penh und die Japaner machen die Strasse neu und breiter. Nicht wie bei uns in kleineren Häppchen sondern wirklich über die ganze Strecke. Also wird es eine lange Fahrt und landschaftlich auch nicht gerade berauschend. Flach, trocken, vermüllt, Baustelle.  Ui, Thomas ist schon fertig – für 1 Dollar.

Nach etwa 3h machen wir einen ersten Stopp bei einer kleinen Töpferwerkstatt und sehen eine etwas andere Art des Töpferns. Statt die Töpferscheibe zu benutzen, die auch vorhanden ist, läuft Frau um das Gefäß herum. Zuerst „bottomless“ wird dieser dann später beigeklopft.

 

 

 

Erschütternd unterwegs: eine Familie auf dem Moped. Vater vorne, Mutter hinten, dazwischen ein sehr kleines Kind oder Baby (das sieht man hier oft). Aber die Mutter hält irgendwie noch einen Infusionsständer und man sieht eine Leitung zu dem Kind gehen. Erstversorgung und „jetzt schaut ob ihr es noch bis zum nächsten Krankenhaus schafft“? Da müssen wir wirklich schlucken.

Irgendwann kommen wir nach Udong, eine der früheren Königsstädte, und steigen schlappe 620 Stufen (gefühlt diesmal eher weniger) zum Tempel hoch. Man kann weit schauen und wenn unsere nackten Füße nicht fast verbrennen würden würden wir noch etwas länger hier bleiben.

Für die letzten 40km nach Phnom Penh brauchen wir etwa 1,5 h, Stau ohne Ende. Gegen 17:00 kommen wir wieder im Double Leaf Hotel an, wo wir schon wie alte Bekannte begrüßt werden. Unser Fahrer und Guide müssen heute noch die Strecke nach Siem Reap zurück, etwa 5-6h.

Auf dem Weg zur Noodlebar gehen wir wie erwähnt beim Barber vorbei. Wir überqueren die Straßen wie alte Hasen. Wenn wir wieder zurück in Deutschland sind werden wir uns ganz schön umstellen müßen….

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Kategorien: 3 Monate Auszeit

Schon wieder im Auto » « Wat-Wanderung

8 Kommentare

  1. Okay, wenn ich schon direkt angesprochen werde ;-)… meine Schätzung lautet diesmal 441.

    VG Bettina

  2. Ich hab vergessen zu schreiben, dass ich gleich zu einer Massage vorbei komme. Bitte Termin machen,

  3. Das mit dieser seltsamen Art zu Töpfern kann sich doch keine Frau ausgedacht haben. Oder ist dies deren Gymnastik (während die Männer ins Sportstudio gehen)?
    Bauen dort die Japaner die Straßen? In Afrika sind es die Chinesen.
    Der Tempelaufgang sieht geil aus. Und muss man da barfuß gehen?

    Wo ist eigentlich ein Foto von dem für so teures Geld (hoffentlich) verschönern Thomas?

    • So töpfern hab ich auch noch nicht gesehen. So mit „Würsten“ und dann glattstreichen schon, aber so … Hier bauen viel die Japaner. Chinesen kaufen eher Land für Reisanbau oder bauen Fabriken. Im Tempel immer Barfuß. Normalerweise ist ein Tempel ein Gebäude, also schattig. Eine ganze Anlage halt nicht und demnach in der Sonne – auf Backsteinen. Brutzel brutzel 🥵

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