Gestern Abend war es recht frisch. Heute Morgen sind es 27°C. Der Wind hat scheinbar landeinwärts gedreht. Vom Meer her kann es wohl nicht sein.

Frühstück also vorm Camper. Es ist windig und man muss aufpassen das nichts wegfliegt. Die Wettervorhersage für heute lautet „heftige Windböen und am Nachmittag Regen“. Blöderweise stimmen die Vorhersagen hier!

Wir fahren nach Westen zum Tower Hill. Den Flyer hatten wir aus der Touriinfo in Port Cambell mitgenommen. Der Park kostet nichts und bietet einige Walks an. Er liegt in einem erloschenen Vulkan und wurde 1960, nachdem man alles abgeholzt hatte, wieder aufgeforstet und ist seit dem unter Naturschutz gestellt. Wir starten mit dem weitesten Weg, der auch um einen kleinen Kratersee führt.

Elke sieht einen Koala auf einem der Bäume. Es hiess zwar man könne hier alle möglichen Tiere sehen, aber meist sind die einfach zu scheu und flüchten schon vorher ins Dickicht. Nach einer Stunde am Visitorcenter zurück hängen wir noch den Birdwatch-Track dran. Wir laufen auf einen Steeg der um ein Feuchtgebiet führt und plötzlich steht ein Wallaby vor uns. Alle 3 sind wir erstaunt und regen uns nicht. Das Wallaby ergreift die Initiative und hoppelt keinen Meter von uns entfernt vorbei ins Schilf. Wow! Leider bleibt es bei dem Einen – Schade.

Wieder am Visitorcenter schauen Alle einen Baum hoch. Da sitzt in luftiger Höhe ein weiterer Koala. Außerdem streunen noch 2 Emus durchs Gelände. Besonders scheu wirken die aber nicht :-).

Wir fahren weiter nach Port Fairy. Der Wind ist jetzt so böig und stark, dass der Camper nur schwer in der Spur bleibt. Die Angriffsfläche ( 3m hoch und über 4m lang) ist gewaltig – das Gewicht dagegen fast mickrig. Manchmal denke ich dass der Wind uns umwirft. Port Fairy ist ein tpisches Kleinstädtchen. Ein paar Geschäfte und ein parr Häuser drumherum. Hier gibt es auf der „Mainroad“ einen Café und ein „Hedgehog Slice“. Sowas wie „Kalter Hund“.

Der Wind hat etwas nachgelassen, dafür ist er jetzt deutlich kälter. Nun kommt er übers Wasser. Die Temperatur ist nun auf 17°C gefallen. Zusätzlich ziehen Wolken auf. Wir fahren die 22km nach Warrnambool zurück und schauen es uns an. Es gibt einen Innenstadtkern aus mehreren schachbrettartig verlaufenden Strassen mit vielen Geschäften. Es ist kein Traumwetter und es beginnt zu nieseln, aber es nichts los hier. Es ist die einzige Stadt weit und breit mit einem nennenswerten Angebot an Geschäften und es ist nix los! Das Restaurantabgebot ist in Ordnung, aber nichts was uns vom Hocker haut.

In Warrnambool

In Warrnambool

Auf dem Rückweg zum Campingplatz tanken wir noch und gehen im Wooly für heute Abend einkaufen. In einer Cheeserei haben wir gestern Büffelmozarella gekauft. Den gibt es heute auf Tomate bzw. Möhrchen und Paprika. Wir machen einfach den Heizpilz im Camper an und ziehen (mal wieder) alle Klamotten an die wir mit haben…..

Unsere Nachbarn schauen fern

Unsere Nachbarn schauen fern

Und wir essen drinnen, weil es regnet

Und wir essen drinnen, weil es regnet