Eindrücke von unseren Reisen

Regen-,Wasch- und Organisationstag in Vientiane

Des Nächtens bin ich 2 mal augewacht. Vor unserem Fenster ist ein sehr dekoratives Blechdach – auf das regnet es. Da schau her. Das hatten wir schon lange nicht mehr.

Morgens ist der Himmel komplett bedeckt und es nieselt. Die Frühstückskarte in dem zum Hotel gehörenden sehr süßen Café ist 3 Seiten lang und lässt wirklich keine Wünsche offen. Zu meiner geliebten Nudelsuppe gibt es noch etwas Joghurt und Obst. Der Kaffee ist allerdings langweilig. Elke ist heute mal nach Eiern. Dazu wird ihr ein kleines Schälchen mit ganz frischem Salat kredenzt. Lecker.

Das mit dem Regen ist heute nicht so schlimm, denn hier in Laos müssen wir uns um den Weitertransport selber kümmern. Nach Recherche zu Hause suchen wir „Green Discovery“ auf dem Stadtplan. Dort soll man Busfahrkarten für überallhin kaufen können. Es ist nicht weit vom Hotel entfernt – schon mal nicht schlecht. Wir wollen von Vientiane nach Vang Vieng und später über Luang Prabang nach Nong Kiauw. Leider können wir hier nur bis nach Luang Prabang buchen, aber das ist OK. Mini-Vans fahren 2 mal am Tag. Für uns beide bezahlen wir bis Luang Prabang 46$ im Mini-Van.

Es regnet nun etwas mehr und wir holen tatsächlich den Schirm raus. Ein paar Strassen weiter soll es eine Shopping Mall geben. Auf dem  Platz war früher der Morning Market – bis die Chinesen kamen. Da die Verkehrsdichte und das -verhalten deutlich entspannter sind als in Kambodscha, macht es fast Spaß durch die Stadt zu laufen.

Die Mall steht zwar auf dem Platz des Marktes, aber nur zum Teil. Das komplette „Erdgeschoß“ ist noch der alte Markt. Mittendrin geht eine Rolltreppe in den 2.Stock zu den Juwelieren. Die Stockwerke drüber gibt es zwar schon,  sie sind aber leer. Wir schlendern durch den ganzen Markt. Er unterscheidet sich sehr von denen in Kambodscha. Es geht ruhig zu und es ist extrem sauber. Hier findet man alles: schönste traditionelle Röcke, die die Frauen hier auch alle noch tragen, Stoffe, Schals aus edlen Materialien, Elektronik, Gold- und Silberschmiede oder Motorwickler denen man zuschauen kann und natürlich auch ein paar Essensstände. Besonders interessant auch hier die Abeilung mit getrockneten Lebensmitteln aller Art. Wahrscheinlich ist da nichts dabei wofür man in Deutschland straffrei bleiben würde.

Es hat aufghört zu regnen und wir lassen uns zick-zack-mäßig Richtung Hotel treiben. Dort wollen wir den Rucksack mit den Wertsachen lassen, die wir für die Ticketbuchung gebraucht haben. Zufällig liegt das DaDa-Café auf dem Weg.

Nachdem alles verstaut ist laufen wir mit leichtem Gepäck wieder los. Zuerst an den Mekong, der allerdings mit wenig Wasser in der Ferne in einer Rinne vor sich hindümpelt. Etwas enttäuschend. An der Uferpromenade ist der Nachtmarkt noch menschenleer, aber die 2 Riesenräder sind interessant. Einfache Käfige an dünnen Stangen die von einem kleinen Elektromotor über einen umlaufenden Riemen angetrieben werden. Toll.

Dann laufen wir mäanderförmig durch die Gassen unseres Viertels. Es gibt hier viele Restaurants und Tempel. Die Tempel heben wir uns für Morgen auf, da soll es sonniger werden. Wird da wohl wieder ne Wat-Wanderung :-).

Nach einer Dusche und einem little Nap laufen wir wieder los. Es geht durch den Tempel direkt hinter unserem Hotel zum Nachtmarkt. Hier wird der übliche Kram verkauft, aber es sind viele Einheimische hier was es interessanter macht. An einem Stand mit Klappkarten kaufen wir ein Klappriesenrad – als besondere Geburtstagskarte super gut. Mal sehen wer die mal bekommt.

 

Heute Mittag haben wir uns ja nach Restaurants umgesehen und ich habe schon meinen Favoriten rausgesucht. Heute darf ich auswählen und nehme genau dieses. Es ist klein und ist auch von Einheimischen besucht. Das deutet darauf hin, daß es gut ist – hoffentlich. Wir bestellen Frühlingsrollen die dieses Mal ganz anders sind. Sie sind mit Reis gefüllt! Elke hat Stir-fried Noodles mit Prawns und ich Ginger-Porc. Sehr lecker, aber zu viel. Später gönnen wir uns noch einen Rotwein als Absacker nahe dem Hotel.

 

Kategorien: 3 Monate Auszeit

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4 Kommentare

  1. Ein ähnliches Riesenrad hab ich vor vielen Jahren in Russland (heute Usbekistan) gesehen. Ein besonderer Gag war noch, dass die mickrige Beleuchtung nur anging, wenn jemand gefahren ist, was selten vorkam. Man hätte stundenlang Zugucken können.

  2. Andrealotz1@gmx.de

    5. März 2020 — 21:26

    Das Mopedsche mit Beiwagen gefällt mir auch gut

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