Eindrücke von unseren Reisen

Wat-Wanderung

Als wir gestern Abend nach Hause laufen sehen wir am Eingang einer Bar (?) links und rechts je 4 Damen sitzen – wartend auf männliche Begleitung wie es aussieht. Im Bett quälen uns dann die Bässe zu dieser Veranstaltung. Später in der Nacht kommt ein nicht mehr aufhören wollender jaulender Hund dazu. Diese Nacht war fürn …..

Um etwas gegen unsere kulturelle Vernachlässigung zu tun haben wir uns eine Wat-Wanderung vorgenommen. Geügend Tempel in Laufnähe gibt es. Das einzig nachteilige daran ist, dass man Hosen anhaben muss die wenigstens das Knie bedecken – also keine kurzen Hosen! Schulterfrei gehen wir bei der Sonneneinstrahlung eh nicht raus. Beim Frühstück baldovern wir eine Route aus. Den dazugehörigen Weg sieht man (pink) auf der Karte.

  • Wat Bovil
  • Wat Bo Krong
  • Wat Piphitthearam
  • Wat Damrey Sat
  • Wat Sangker
  • Wat Pachhaa
  • Wat Kandal

Nach dem Zweiten laufen wir über die Brücke und queren den Zentralmarkt. Da das Kinyei Café in der Straße 1.5 nicht weit ist nutzen wir die Gunst der Stunde. Gestern war es bumsvoll – heute ist dort kein Mensch. Der Espresso taugt nichts, aber man sitzt sehr schön. Wahrscheinlich füllt sich das Café auch deshalb nach und nach mit Guides und deren Touristen.

An einer Schule mache ich untenstehende Bilder. Jeder kommt hier mit Moped oder Fahrrad zur Schule. Manche sind eindeutig zu jung fürs Moped – interessiert hier aber keinen. Apropos Schule: es gibt 2 Schichten. Die Erste von 7-11 und die Zweite von 13-17 Uhr – jeweils unterschiedliche Kinder! Die Klassen sollen laut unserer Guides bis zu 60 Kinder stark sein – ein Lehrer!

Elke will mich unbedingt zum Bartschneiden schicken, aber scheinbar sind die hier Montags auch geschlossen oder sind aufm Rosenmontagszug. Ein dreifach donnerndes Helau nach Meenz:-). Ich komme heute ungeschoren davon! Nach 2 weiteren Wats sitzen wir am Ufer des Sangker River und schlabbern 2 Tonic-Water. Das ist billiger als Blubberwasser was es eh kaum gibt.

Danach laufen wir über die für den motorisierten Verkehr nicht mehr autorisierte Brücke und gönnen uns 3 weitere Wats. Danach sind wir aber echt gebügelt und gehen zum Hotel. So war ja auch der Plan. Also quasi übererfüllt. Obwohl die Wats sich ähneln sind sie doch auch alle unterschiedlich. Uns wird auf jeden Fall nicht langweilig.

Unsortiert, weil WordPress doof ist. Hab ich aber glaub ich schon mal erwähnt.

Abendessen aus Faulheitsgründen im Hotel. Während wir in der „Happy Hour“ ein Bier für 1en $ trinken schreibe ich den Blog und babbel Dummzeuch mit Meenzern. Die sind entweder am arbeiten oder uffm Zuuch. 

Das Restaurant füllt sich zusehends mit scheinbar hier länger lebenden Bekannten des Besitzers. Alle begrüßen sich wie alte Freunde, aber wir hören sowohl Englisch wie Französisch.

Elke nimmt heute das Beef Lok Lak. Das hatte ich schon 2 mal, aber es war jedesmal anders. Ich nehme heute das Phat Khmer. Fleisch, Reisnudeln, Schnittlauch, Sojasprossen und Shrimps in einem Omletteähnlichen Mantel. 

Morgen geht es nach Phnom Penh – aber nur als Zwischenstation.

Kategorien: 3 Monate Auszeit

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4 Kommentare

  1. Andrealotz1@gmx.de

    24. Februar 2020 — 22:06

    Helau. Ihr habt doch ganz schön viel in den Tag gepackt.
    Die vom Kinyei Cafe von Straße 1.5 waren heute in Meenz.

  2. Darf man in die Tempel wirklich nicht mit kurzen Hosen?
    Das mit den 2 Schulschichten hab ich auch in Äthiopien erlebt, wie auch manches andere.
    Von den Fotos könnte man schöne Fassnachtswagen machen, z. B. das Tor mit dem tollen Gesicht!
    Hier haben wir schon Wagen 65 ohne dass ich hinschaue und jetzt gibt’s Kaffee (gut und für umme). Helau

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