Eindrücke von unseren Reisen

Von Bad Honnef nach Unkel

Es schlief sich hier recht laut. Keine 20m vor unserem Fenster verläuft die Bahlinie. Aber bei geschlossenem Fenster geht es fast. Frischluft – fehlanzeige!
Vorm Zähneputzen ist die Strasse trocken – danach nass. Soll ja heute regnen. Das Frühstückbuffet ist anständig sortiert. Das ist schon mal schön und wir geniessen es ausgiebig.
Danach gehts mit der Bahn nach Bad Honnef. Für 5,10€ – pro Person. Frechheit. Zusätzlich ist der Automat schnarchlangsam. Zur Eingabe einer zusätzlichen Person nimmt er sich schon mal 30 Sekunden Bedenkzeit. 30 Sekunden brauchen wir dann allerdings auch um festzustellen, dass “gleiche Relation“ das selbe Ziel meint. Wie kommt man auf sowas? Liebe Bahn so wird das nix! Weigstens ist der Zug pünktlich.
12 Minuten später steigen wir in Bad Honnef aus. Von gestern wissen wir ja wie wir auf den Rheinsteig gelangen. Heute werden es wohl nur etwa 16km. Es ist kühl und der Himmel zu 100% bedeckt, aber es regnet nicht. Ab und an nieselt es etwas, was man aber kaum bemerkt.
Der Weg ist am Anfang noch recht gut geht dann leider schnell wieder in Schotterforstwege über. Schade. Die Landschaft ist dafür sehenswert. Gegen eins wären wir in Unkel angekommen, wenn nicht eine Baustelle am Bahnhof den Zugang zur Innenstadt blockiert hätte. Für Autofahrer ist natürlich eine Umleitung ausgeschildert. Für Fußgänger nicht! Vielen Dank liebe Unkeler. Zu allem Überfluss fängt es auch noch an zu regnen. Klasse! Eine halbe Stunde später finden wir ein Cafe. Eine kurze Frage ob es auch Kuchen gibt und wir nehmen Platz.
Nach einer Stunde regnets immer noch. So schauen wir uns das Städtchen halt im Regen an. Unkel gehört zu den Städten die von der Genfer Konvention im Kriegsfalle schützenswert sind. Davon soll es 300 geben. Weltweit?! Kommt uns zu wenig vor. Eine schnelle Recherche im Netz gibt leider kein schnelles Ergebnis. Wir kommen innerhalb kürzester Zeit auf sehr viele schützenswerte Stellen – allein in Deutschland bzw. Europa.
Wir entscheiden uns nicht weiter zu laufen und den nächsten Zug zurück zu nehmen. Gibt halt mal einen ruhigeren Nachmittag mit lesen und einem Nickerchen.
Abendessen heute aushäusig. Wegen des Wetters ist Linz wie ausgestorben. Wir entscheiden uns für das Restaurant “Alt Linz“. Meine gewählte Leber ist leider aus. Ich probiere dann halt den Burger. Der ist so fest gepresst, fast schon die Konsistenz von Fleisch. Schon komisch Fleisch zu zerteilen um es dann wieder so zu pressen dass es wie Fleisch wirkt. Aber die Pommes sind gut und der Grauburgunder.

Kategorien: Linz

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1 Kommentar

  1. Das Auge Gottes ist sehr beeindruckend. Benemt euch also anständig.
    Für heute wünsche ich euch besseres Wetter. Sonnige Fotos sind auch schön.

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