Eindrücke von unseren Reisen

Page 2 of 177

Wat-Wanderung

Als wir gestern Abend nach Hause laufen sehen wir am Eingang einer Bar (?) links und rechts je 4 Damen sitzen – wartend auf männliche Begleitung wie es aussieht. Im Bett quälen uns dann die Bässe zu dieser Veranstaltung. Später in der Nacht kommt ein nicht mehr aufhören wollender jaulender Hund dazu. Diese Nacht war fürn …..

Um etwas gegen unsere kulturelle Vernachlässigung zu tun haben wir uns eine Wat-Wanderung vorgenommen. Geügend Tempel in Laufnähe gibt es. Das einzig nachteilige daran ist, dass man Hosen anhaben muss die wenigstens das Knie bedecken – also keine kurzen Hosen! Schulterfrei gehen wir bei der Sonneneinstrahlung eh nicht raus. Beim Frühstück baldovern wir eine Route aus. Den dazugehörigen Weg sieht man (pink) auf der Karte.

  • Wat Bovil
  • Wat Bo Krong
  • Wat Piphitthearam
  • Wat Damrey Sat
  • Wat Sangker
  • Wat Pachhaa
  • Wat Kandal

Nach dem Zweiten laufen wir über die Brücke und queren den Zentralmarkt. Da das Kinyei Café in der Straße 1.5 nicht weit ist nutzen wir die Gunst der Stunde. Gestern war es bumsvoll – heute ist dort kein Mensch. Der Espresso taugt nichts, aber man sitzt sehr schön. Wahrscheinlich füllt sich das Café auch deshalb nach und nach mit Guides und deren Touristen.

An einer Schule mache ich untenstehende Bilder. Jeder kommt hier mit Moped oder Fahrrad zur Schule. Manche sind eindeutig zu jung fürs Moped – interessiert hier aber keinen. Apropos Schule: es gibt 2 Schichten. Die Erste von 7-11 und die Zweite von 13-17 Uhr – jeweils unterschiedliche Kinder! Die Klassen sollen laut unserer Guides bis zu 60 Kinder stark sein – ein Lehrer!

Elke will mich unbedingt zum Bartschneiden schicken, aber scheinbar sind die hier Montags auch geschlossen oder sind aufm Rosenmontagszug. Ein dreifach donnerndes Helau nach Meenz:-). Ich komme heute ungeschoren davon! Nach 2 weiteren Wats sitzen wir am Ufer des Sangker River und schlabbern 2 Tonic-Water. Das ist billiger als Blubberwasser was es eh kaum gibt.

Danach laufen wir über die für den motorisierten Verkehr nicht mehr autorisierte Brücke und gönnen uns 3 weitere Wats. Danach sind wir aber echt gebügelt und gehen zum Hotel. So war ja auch der Plan. Also quasi übererfüllt. Obwohl die Wats sich ähneln sind sie doch auch alle unterschiedlich. Uns wird auf jeden Fall nicht langweilig.

Unsortiert, weil WordPress doof ist. Hab ich aber glaub ich schon mal erwähnt.

Abendessen aus Faulheitsgründen im Hotel. Während wir in der „Happy Hour“ ein Bier für 1en $ trinken schreibe ich den Blog und babbel Dummzeuch mit Meenzern. Die sind entweder am arbeiten oder uffm Zuuch. 

Das Restaurant füllt sich zusehends mit scheinbar hier länger lebenden Bekannten des Besitzers. Alle begrüßen sich wie alte Freunde, aber wir hören sowohl Englisch wie Französisch.

Elke nimmt heute das Beef Lok Lak. Das hatte ich schon 2 mal, aber es war jedesmal anders. Ich nehme heute das Phat Khmer. Fleisch, Reisnudeln, Schnittlauch, Sojasprossen und Shrimps in einem Omletteähnlichen Mantel. 

Morgen geht es nach Phnom Penh – aber nur als Zwischenstation.

Battambang

Es gibt Nudelsuppe zum Frühstück! Der Café ist dafür nicht gerade umwerfend. Hauptsache Suppe :-).

Battambang ist für seine „Indochina-Architektur“ bekannt und das wollen wir uns heute ansehen. Wir laufen über die Brücke Richtung Zentralmarkt. Auf einem Grünstreifen stehen Schaukeltiere. Auf einem sitzt ein dafür zu alter Herr und ich probiere sie auch mal aus. Sie sind voll aus Metall und demnach extrem bequem.

Schaukeltiere an der Straße

Der Zentralmarkt

Wie der Zentralmarkt in Phnom Penh ist dieser auch an den Art Déco Stil angelehnt. Die schöne Turmuhr ist leider demontiert. Wir laufen um den Markt herum und mäanderförmig durch um alles zu sehen. Es gibt hier alles was der Kambodschaner so braucht. Schön ist, dass man als Tourist hier nicht ständig aufgefordert wird etwas zu kaufen. Es gibt Kleidung aller Art, einschliesslich gepolsterter Unterhosen (?)- Thomas hat keine Ahnung: das sind Push-ups für einen schönen Po (Anmerkung der Redakteurin)- unzerbrechliches Chinaporzellan, Haushaltsartikel aller Couleur, Juweliere und natürlich den Obst-, Gemüse-, Fleisch und Fischmarkt. Es ist ja nicht unser erster Markt, aber wir entdecken immer wieder Neues und Unbekanntes. Wir fotografieren es und hoffen, dass einer der Guides eine englische Entsprechung weiss. Besonders sind hier die vielen verschiedenen getrockneten Fische. Bei Einigem wollen wir wieder mal nicht so genau wissen was es ist. Natürlich wird auch alles zum dortigen Verzehr zubereitet.

 

Danach gehen wir in das Viertel mit den alten Häusern der Franzosen. Eines davon soll Ende des 18.Jh. erbaut sein! Leider werden die Häuser nicht renoviert und zu oft mit Werbung verbaut. Aber es gibt trotzdem einige wenige echt tolle Häuser. Interessant sind auch die Strassennamen. Einfach durchnummeriert kennen wir bereits. Hier hat man scheinbar nachträglich Strassen hinzugefügt. So gibt es die Strasse Nr.1,2,3 und dazwischen 1.5 und 2.5. Logische Lösung!

Praktisch

Den ganzen Vormittag schlendern wir durch diese 5 Strassen. Im „White Rose“ gönnen wir uns einen Café und ein Tonicwater. Etwas später nochmals einen Espresso, der zwar recht teuer ist, dafür sind hier keine Touris. Im Jaan Bai reservieren wir uns einen Tisch. Wir schauen immer ob wir solche Restaurants finden die irgendein Projekt unterstützen. Gibt es fast immer!

 

Gegen 14 Uhr wird/ist es uns zu heiss und wir gehen ins Hotel zurück. Am Pool sind 2 Liegen im Schatten und das Wasser erfrischt uns mit Badewassertemperatur. Egal – Hauptsache nass. Dann lesen wir etwas und lauschen den Geräuschen. Ab und an schreit ein Pressluftschrauber, knatternde Mopeds, immer noch Musik von der Hochzeit und das nichtplätschern des ruhigen Wassers erfreuen unser Ohr. Halt ein gemütlicher Sonntagnachmittag.

Gegen 5 laufen wir frisch geduscht wieder los. In einer Bar nehmen wir ein gekühltes Bier zu uns. Wir sitzen auf einem Divan, ob es der Fernöstliche ist entzieht sich meiner Kenntnis, und appen Dieter ein Geburtstagsselfi. Nochmal auf diesem Wege – Alles Gute lieber Dieter. Dann begeben wir uns ins Jaan Bai, was übrigens Ricebowl bedeutet. Elke bestellt ein grünes Thaicurry mit Huhn und verschiedenen Auberginen. Manche sind so klein, dass wir nachfragen ob es Erbsen sind. Ich wähle die Chilli Prawns. So was von lecker! Chilli meint hier den Pfeffer aus Kampot. Der ist wirklich toll. Nur ein wenig scharf und leicht fruchtig.

 

Zufrieden trollen wir uns zurück. Mittlerweile hat wohl jeder frei und tummelt sich auf der Strasse rum. Es ist echt was los.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

Copyright © 2020 Eindrücke von unseren Reisen

Theme von Anders Norén↑ ↑