Im Flieger

Nach München brauchen wir weniger Zeit als von Mainz nach Frankfurt an den Flughafen. Reine Flugzeit. Schon irgendwie komisch.

Beim Landeanflug sehen wir die Alpen in der Ferne in der roten Abendsonne. In München gibt es eine kleine Verzögerung wegen einer technischen Überprüfung. Soso.

Mit 10 Minuten Verspätung steigen wir ein. Wie so oft ohne Sitzreihenorganisation. Da versteh ich die Fluggesellschaften nicht. Nach Reihen sortiert einsteigen spart definitiv Zeit.

Die Reihen in der A340-600 haben 2-4-2 Aufteilung und wir haben natürlich Fensterplatz. Leider ist es schon Dunkel. Die Sitze haben eine sehr kurze Sitzfläche. Das ist nicht sonderlich bequem. Die Reihen sind auch sehr eng. Ausserdem gibt es nur ein Kopfkissen und eine Decke – sonst nix. Da hatten wir aber schon bessere Langstreckenflüge. Dafür haben beide Monitore bei uns nur Mono-Ton. Lufthansa ist auch nicht mehr das was sie mal waren :).

Ich schaue mir einen Zeichentrick-Disneyfilm an – einfach zum wegwerfen. Zum Essen gibt es Hühnchen mit Kartoffelbrei und Auberginen oder Pasta alla Rabiata. Beides echt gut. Es ist nun 23:15 und wir „legen“ uns auf Ohr.

Die Flugroute bis jetzt:

– München

– Rom

– Tunis

Weiter geht es schnurstracks gen Süden. Windhoek sollen wir auch überfliegen.

Kurz vor 5, laut Karte überfliegen wir geade die Etoshapfanne, geht das Licht an. Noch 2 Stunden und 1700km nach Kapstadt. Geschlafen haben wir beide auf den unbequemen Sesseln nicht so richtig. Das Frühstück ist so lala und danach geht der Run auf die Toiletten los. Und das sind echt wenige. Ganze 5 Stück für die ganze Econemy. Nach 20 Minuten kann ich endlich die Treppe zu diesen Toiletten runter um dort nochmals 5 Minuten anzustehen.

Wie sonst?

Sonnenaufgang

Endlich angekommen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.